Der Laternenlauf – was für eine schöne Veranstaltung!

Das Wetter am Freitag führte beim Laternenlauf-Orga-Team der BGB zu Hoffen und Bangen: Würde es weiterregnen? Würde überhaupt jemand bei dem schlechten Wetter kommen? Zum Glück hatte der Wettergott ein Einsehen, der Regen hörte weitestgehend auf und die Kinder ließen sich ohnehin nicht von ein paar Regentropfen von ihrem Spaß abhalten.

Der Treffpunkt auf dem Parkplatz des Serbisch-Mazedonischen Kulturzentrums war schon kurz nach Beginn überfüllt. Viel mehr Kinder als erwartet, nämlich rund 50, tauchten mit Eltern, Oma, Opa oder Geschwistern zum Laternenlauf auf und warteten ungeduldig darauf, dass es endlich losginge. Um 18.30 Uhr war es dann soweit. Der Zug wurde angeführt von einem Nachtwächter Eberhard Steinhilber, der unterhaltsame Anekdoten zur Stadtgeschichte und den Köpfwiesen zum Besten gab. Zwischendurch wurde natürlich auch gesungen, denn was wäre ein Laternenlauf ohne das klassische „Ich geh‘ mit meiner Laterne…“?

Der Zug führte über den Enzdamm, am griechischen Verein vorbei über den Parkplatz wieder zurück in die Gärten und endete schließlich in Jochen Vohwinkels Garten. Dort wartete die unvergleichliche Kürbissuppe von Andreas Schuller auf die hungrigen Gäste und zwei Holzfeuer spendeten eine gemütliche Wärme. Abgerundet wurde der Abend durch Markus Klohr, der mit Gitarre und Gesang unterhielt.

Die Kleinen tobten durch den Garten, die Großen stärkten sich bei Glühwein oder Bier – was will man mehr? Am Ende waren Kürbissuppe und Kinderpunsch leer und die Organisatoren der BürgerGärtenBewegung und des VAI (Vaihinger Aktion Innenstadt e.V.) sich einig: Der Abend war ein voller Erfolg. Viele hatten den Wunsch

An dieser Stelle darf ein Dankeschön nicht fehlen: wir bedanken uns herzlich bei Eberhard Steinhilber und Markus Klohr sowie den VAI für die Unterstützung . Ihr habt dazu beigetragen, den Laternenlauf zu einem wunderschönen Fest zu machen.

Erhalt der Engelschen Stallscheuer

Wie die meisten wissen werden, wurde kürzlich das alte Engel-Gelände zwischen Graben- und Friedrichstraße an die WO Oberriexingen verkauft, also genau die Firma, die bereits für die Neubebauung der Wilhelmshöhe in der Suttgarter Straße verantwortlich ist oder für die zukünftige Bebauung an der Stelle des alten Bahnhofshotels.

Die BGB sieht diese Entwicklung mit Sorge. Zu viele alte Bauwerke wurden bereits zerstört und durch modernen Beton ersetzt. Zu altmodisch, zu hässlich, zu marode, zu teuer in der Renovierung sind die alten Gebäude häufig. Oftmals ist daher der Verfall gewollt. Unerwünschte Bauwerke der vergangenen Jahrhunderte werden nur zu häufig mit voller Absicht dem Verfall überlassen, was oftmals nur wenige Jahre dauert. Weg damit, Renovieren lohnt nicht mehr… oder doch?

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Laternenfest in den Köpfwiesen

Wir freuen uns sehr auf unser Laternenfest in den Köfpwiesen, bei dem Groß und Klein herzlich eingeladen sind.

Das Fest findet in den Köpfwiesen statt. Wir treffen uns um 18.15 Uhr mit Laternen und Taschenlampen auf dem Parkplatz des Serbisch-Mazedonischen Kulturzentrums (Im Mühlkanal 43, beim Wasserkraftwerk Auch). Von dort aus laufen wir, begleitet von einem Nachtwächter, bis zum griechischen Verein und biegen dann in den Köpfwiesenweg ein. Ein privater Garten hat für uns die Pforten geöffnet, in dem wir uns bei Speis und Trank stärken können. Auf die Besucher wartet die unvergleichliche Kürbissuppe vom Engelwirtle Andreas Schuller, dazu Baguettes und Brezeln für die Kinder. Saft, Punsch, Bier und evtl. Glühwein stehen für die durstigen Kehlen ebenfalls bereit. Markus Klohr vom Weinstall Klohr sorgt für die musikalische Begleitung. Und wenn es regnet? Kein Problem: Es gibt nur falsche Kleidung, kein falsches Wetter! So lange es nicht heftig stürmt und regnet, findet der Laternenlauf statt.

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher. Wir bitten allerdings alle, eigene Becher mitzubringen. Wir wollen Müll durch Einwegbecher vermeiden. Eine Laterne, bzw. Taschenlampe ist ebenfalls zu empfehlen. Unbedingt erforderlich ist die Begleitung eines Erziehungsberechtigten! Die Kinder dürfen aus versicherungstechnischen Gründen nicht unbegleitet mitlaufen. Die komplette Veranstaltung ist kostenlos, allerdings würden wir uns über eine kleine Spende freuen.

Erste Einwohneranträge in Vaihingens Stadtgeschichte

Wir initiieren nun zwei Einwohneranträge in Vaihingen an der Enz. Damit fordern wir die hiesigen Stadträte auf, sich mit der Zwischennutzung des Enßle-Gebäudes sowie die daran angrenzenden drei Gärten in den Köpfwiesen auseinanderzusetzen. Wir wollen das demokratische Mittel nutzen, um Stillstand zu vermeiden, denn zur Zeit könnte man den Eindruck bekommen, dass Verwaltungsspitze und Gemeinderat die restlichen 2,5 Jahre bis zum Ablauf des Bürgerentscheids aussitzen wollen, um so weiterzumachen wie vorgesehen.

Einwohneranträge für Enßle-Gebäude und Köpfwiesengärten

Damit die alte Lederfabrik und die Gärten weiterhin im Gespräch bleiben und eine Zwischenlösung gefunden wird, setzen wir nun das Instrument der direkten Demokratie, den Einwohnerantrag gemäß §20b Gemeindeordnung, ein. Die Unterzeichner beantragen, dass folgende Angelegenheiten vom Gemeinderat behandelt werden: Nutzung des Enßle-Gebäudes bis zum 17. März 2021 sowie der angrenzenden drei Gärten in den Köpfwiesen. Auf dem ersten Antrag heißt es: „Der Gemeinderat möge darüber beraten und beschließen, ob das Enßle-Gebäude für die übergangsweise Nutzung durch Vereine und sonstige interessierte Gruppierungen zur Verfügung gestellt werden soll.“ Es gibt viele gute Ideen und Möglichkeiten, um dieses Gebäude in der Zwischenzeit zu nutzen statt es einfach leerstehen zu lassen. Es sei nicht nachvollziehbar, wieso ein funktionstüchtiges Gebäude, das der Stadt bereits gehört, leer stehen sollte, wenn dieses von und für die Einwohnerinnen und Einwohner vorübergehend sinnvoll genutzt werden könnte. Schließlich heißt unser Credo ja: Innehalten – GEMEINSAM GESTALTEN!

Gleiches gilt für die drei Gärten, die nun leerstehen. Den Pächtern wurde ohne große Not, noch vor dem Bürgerentscheid, gekündigt. Nun stehen die Gärten leer und der Bauhof kümmert sich, sprich: er macht das Nötigste, damit die Gärten nicht zuwuchern. Auch hier ist es nicht einzusehen, wieso diese Gärten nicht neu verpachtet werden, denn dadurch könnten die Gärten, ohne zusätzlichen Aufwand für den Bauhof der Stadt, in gepflegtem Zustand erhalten bleiben. Auch hier steht die Befürchtung im Raum, dass die Stadt hier ein Exempel statuieren möchte, indem sie uns als BGB den schwarzen Peter – wieder mal – für den Stillstand zuschiebt.

Das Verhalten der Verwaltungsspitze ist für uns rational nicht nachvollziehbar, deshalb werden wir das Mittel des Einwohnerantrags, bzw. der -anträge, einsetzen, um das Thema im Gemeinderat als Tagesordnungspunkt aufzunehmen. Unterstützen Sie uns durch Ihre Unterschriften.

350 Unterschriften pro Antrag sind nötig

In Gemeinden mit mehr als 10.000 Einwohnern müssen mindestens 1,5 Prozent der Antragsberechtigten den Antrag unterstützen. „Sprich, wir benötigen rund 350 Unterschriften pro Antrag. Unterschriftsberechtigt ist, wer im Zeitpunkt der Unterzeichnung mindestens 16 Jahre alt ist und seit mindestens drei Monaten in der Gemeinde wohnt. Es dürfen also alle Einwohner unterschreiben, nicht nur EU-Bürger wie beim Bürgerbegehren. Wir bitten darum, bei der Unterschrift auch das Geburtsjahr anzugeben, falls das genaue Geburtsdatum nicht vermerkt werden soll“, sagt Martina Staiger. Der Gemeinderat muss das Thema dann innerhalb von drei Monaten nach Eingang des Einwohnerantrags behandeln. Die Unterschriftenlisten liegen bei if.Goldschmiede und Schmuckgalerie, Inhaberin Ingeborg Braun-Frederick, in der Mühlstraße 7 aus und können dort unterschrieben werden. Alternativ können Sie die Unterschriftenlisten auch hier auf unserer BGB-Homepage herunterladen, um sie dann, nach dem Ausfüllen bei if.Goldschmiede und Schmuckgalerie abzugeben.

Download Unterschriftenliste Enßle-Gebäude

Download Unterschriftenliste Köpfwiesengärten

Offene Liste für die Kommunalwahl

Wir als BGB sind zutiefst enttäuscht: Statt den Bürgerentscheid als Anstoß zur Änderung zu sehen, stellt sich die Verwaltungsspitze weiterhin quer. Die drei geräumten Gärten – ehemals die schönsten Gärten der Köpfwiesen – sind der Verwaltung des Bauhofs unterstellt statt neu verpachtet zu werden. Der Grund dafür ist nicht nachvollziehbar, denn immerhin könnten die Gärten so, ohne Mehraufwand für die Stadt, in Ordnung gehalten werden. Statt dessen bietet sich den Besuchern der Köpfwiesengärten ein trauriges Bild, das auch auf die Stadt reflektiert, sind doch diese Gärten durchaus ein besonders Alleinstellungsmerkmal, mit dem Touristen und BürgerInnen in die Stadt gelockt werden könnten. Unverständlich ist auch die vehemente Weigerung, die Gärten auch nur für einen Abend zur Verfügung zu stellen. Die Anfrage von Verena Weiss, ob sie für den Balladenabend den Conradtschen Garten nutzen dürfe, da sie ihn noch aus der Kindheit kenne, wurde mit einem „Nein“ beschieden. Das leerstehende Enßle-Gebäude erlebt das gleiche Schicksal wie die Gärten. Das große Gebäude, das durchaus für eine Nutzung zur Verfügung stehen könnte, bleibt leer, weil es die Verwaltungsspitze so will. Eine freundliche Nachfrage einer vom Balladenabend begeisterten Schauspielstudentin, ob dieses Gebäude für Proben und Aufführungen offen stehen könnte, wurde mit einem kurzen „Das Gebäude steht nicht zur Verfügung“ abgefertigt, ohne nähere Begründung. Junge, begeisterte Leute, die unser Vaihingen mit kulturellem Leben aufwerten könnten, werden kurzerhand abgefertigt. Auch das wirft ein sehr schlechtes Licht auf unsere Stadt. Der Vorschlag eines Runden Tisches, der zwischen Bürgern, Gemeinderat und Verwaltung vermitteln könnte, wurde abgelehnt. Scheinbar wird eine Beteiligung der Bevölkerung nicht gewünscht und wir bekommen den Eindruck, dass hier in Vaihingen noch sehr viel Nachholbedarf besteht, was Bürgerbeteiligung betrifft. Andere Städte sind bereits im 21. Jahrhundert angekommen.

Der Stillstand – für den die BGB nun den schwarzen Peter erhalten hat – ist für uns nicht zu verstehen. Daher haben nun einige Mitglieder der BGB beschlossen, eine eigene Liste zu gründen, die für mehr Bürgerbeteiligung und mehr Transparenz steht und die bei der nächsten Kommunalwahl antritt. Die Liste, BürgerBewegung Vaihingen (BBV), ist noch im Entstehen und für alle Interessierten offen. Sie ist parteilos und sucht interessierte Mitwirkende und Mitstreiter, die sich engagieren und / oder unterstützend einbringen wollen. Sie strebt einen neuen, offenen, konstruktiven und bürgernahen Politikstil an und will denen eine Stimme geben, die sich nicht ausreichend vertreten und gehört fühlen. Zentrale Punkte sind eine zukunftsfähige Entwicklung der Gesamtstadt, Bürgernähe und Transparenz. Jede Bürgerin, jeder Bürger ist willkommen! Die BBV wird übrigens völlig unabhängig von der BGB arbeiten.
Das nächste Treffen findet am Mi., 12.12., um 19 Uhr im Gasthaus zum Engel, Stuttgarter Straße 2, in Vaihingen statt.

Musikalisches Frühstück in den Köpfwiesen

Der Sommer ist vorbei und damit auch die Sommerpause der BGB. Bevor wir uns aber wieder mit den ernsthaften Themen beschäftigen, feiern wir am Sonntag, den 23.09.2018 den Herbstanfang bei einem zünftigen Weißwurstfrühstück. Es gibt alles, was dazu gehört: Weißwurst, Bier und Brezeln. Senf natürlich auch. Und selbstverständlich haben wir auch die Kleinen und diejenigen, die zu so früher Stunde lieber keinen Hopfensaft trinken, nicht vergessen: Es gibt auch Wasser, Saft und Schorle.

Für die musikalische Unterhaltung sorgt – nein, keine bayrische Blaskapelle (zum Glück!), sondern das Willi Rath Quartett, das mit swingendem Jazz unterhalten wird. Mit dabei sind Willi Rath am Klavier, Markus Widmann am Bass, Martin Renninger am Schlagzeug und Gerhard Putschögl an der Geige.

Die Veranstaltung beginnt um 11.00 Uhr, doch für Interessierte bietet Andreas Schuller bereits um 10.00 Uhr eine Gartenführung zur Einstimmung auf das Event an. Bei sehr großem Interesse hat Andreas Schuller angeboten, eine zweite Gartenführung im Anschluss an die Veranstaltung durchzuführen.

Der Eintritt ist frei, Speis und Trank ebenfalls. Über Spenden hingegen würden sich BGB und VAI sehr freuen.

Bei anhaltendem Regen muss die Veranstaltung leider ausfallen. Sollte es jedoch nur ein wenig nieseln oder der Himmel uns zwischendurch mit ein wenig auffrischender Feuchtigkeit beglücken, macht das nichts. Wir feiern dann trotzdem mit Ihnen!

Entspannte Gespräche bei hochsommerlichen Temperaturen

Die von der BGB initiierte erste Runde der “Sommergespräche am Strand” liefen gut an. Bei hochsommerlichen Temperaturen haben Vertreter der BGB am Strandleben zu Gesprächen eingeladen. Interessierte BürgerInnen haben hier die Gelegenheit, sich zu aktuell brennenden Themen rund um Vaihingen (einfügen) zu informieren und auszutauschen. 

Nach dem Bürgerentscheid war die Stimmung zwischen den Befürwortern und Gegnern des Projekts bekanntermaßen frostig, so frostig, dass sich selbst alte Bekannte nicht mehr auf der Straße grüßen wollten. Dass sich inzwischen Gemeinderäte an den Tisch mit der BGB setzen und sich austauschen, kann als großer Fortschritt gezählt werden: Man nähert sich einander an, man redet wieder miteinander, man hört sich zu, man versucht, den jeweiligen Standpunkt des anderen zu verstehen – ganz ohne Animositäten! Diskutiert wurde über alles mögliche: Über die Aufenthaltsqualität in Vaihingen, Radwege, Arbeitsweise des Gemeinderats, die Gartenschau… Insgesamt kann das erste “Sommergespräch am Strand” als ein sehr entspannter und angenehmer Abend gewertet werden.

Die BGB freut sich schon auf die nächsten Gespräche, die bis Ende August jeden Dienstag ab 19.30 Uhr stattfinden werden. 

Sommergespräche am Strand

Unter dem Titel „Sommergespräche am Strand“ wird die BürgerGärtenBewegung (BGB) im Monat August immer dienstags, ab 19:30 Uhr mit einem Tisch am Strandleben vertreten sein.

Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt die Gelegenheit geben, in gemütlicher Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen und sich über aktuelle Themen in Vaihingen auszutauschen. Jedermann ist willkommen. Weiterlesen